Die komplette ICT eines Kompetenzzentrums mit 80 Mitarbeitenden
Full Managed ICT für das Richemont Kompetenzzentrum in Luzern — dazu mehrere Webauftritte, Erweiterungen am ERP und zwei Abläufe, die inzwischen eine KI übernimmt.
richemont.swissDas Richemont Kompetenzzentrum in Luzern bildet Berufsleute aus Bäckerei, Konditorei und Confiserie aus und berät Betriebe in der ganzen Schweiz. Rund 80 Mitarbeitende arbeiten in Schulung, Beratung, Produktion und Verwaltung — mit sehr unterschiedlichen Anforderungen an die IT.
Eine Organisation dieser Grösse verträgt keine Ausfälle: Läuft die Infrastruktur nicht, stehen Kurse still, und in einem Schulungsbetrieb lässt sich ein Termin nicht einfach verschieben. Entsprechend war der Anspruch, Ausfallsicherheit von der Hardware bis zur Datensicherung durchgängig zu denken statt punktuell abzusichern.
Wir betreiben die gesamte ICT als Ganzes. Die Basis bilden zwei redundant ausgelegte Dell-Server unter VMware ESXi — fällt ein Host aus, laufen die virtuellen Maschinen weiter. Die Sicherung übernimmt Veeam, ergänzt um ein Scale-out-Repository in AWS, sodass eine Kopie der Daten das Haus verlässt und auch ein Vorfall vor Ort die Wiederherstellung nicht verhindert.
Auf der Arbeitsplatzseite laufen Microsoft 365 mit Exchange Online, zentral über Intune verwaltete Clients und ein Active Directory für die Identitäten. Das Netzwerk basiert auf Aruba-Komponenten inklusive flächendeckendem WLAN, abgesichert über eine Sophos-Firewall mit getrennten Netzen für Verwaltung, Schulung und Gäste.
Die Telefonie läuft über 3CX und ist in dieselbe Betreuung eingebunden — eine Anlaufstelle für Server, Arbeitsplätze, Netzwerk und Telefon.
Dazu kommen mehrere Webauftritte der Organisation: die Länderseiten des Richemont Club, der Auftritt der Bildungstage und die Nachwuchskampagne «Forme deine Zukunft».
Über den Betrieb hinaus entwickeln wir am ERP-System weiter. Es ist an Microsoft Teams und an die Raumsysteme angebunden, sodass Termine, Räume und Unterlagen nicht in zwei getrennten Welten gepflegt werden müssen. Für den Schriftverkehr laufen Vorlagen-Pipelines: E-Mails entstehen aus den Daten im System, statt jedes Mal von Hand zusammengesetzt zu werden.
Zwei Abläufe übernimmt inzwischen eine KI. Der erste betrifft die Bilddatenbank: Aufnahmen werden automatisch erkannt und verschlagwortet, statt dass jemand Tausende Bilder von Hand beschriftet — erst dadurch findet man später wieder, was man sucht. Der zweite betrifft die Rezepte aus dem Fachblatt: Aus dem gesetzten Text werden strukturierte Rezeptdaten, die direkt in die Rezeptdatenbank wandern. Vorher war das Abtippen.
Richemont hat für die gesamte Informatik einen Ansprechpartner — von der Serverhardware über die Microsoft-Umgebung und das Netzwerk bis zur Telefonie und den betreuten Webauftritten. Störungen werden über das Monitoring erkannt und in der Regel behoben, bevor sie den Schulungsbetrieb erreichen.
Und die Zusammenarbeit endet nicht beim Betrieb: Wo im Alltag etwas wiederkehrend Zeit kostet — Bilder verschlagworten, Rezepte erfassen, E-Mails zusammenstellen —, bauen wir es weg, statt es zu verwalten.
Eingesetzte Technik
- Dell PowerEdge (redundant)
- VMware ESXi
- Veeam Backup & Replication
- AWS (Scale-out Backup)
- Microsoft 365
- Exchange Online
- Microsoft Intune
- Active Directory
- 3CX
- Aruba Netzwerk
- Sophos Firewall
- Managed Clients
- ERP-Eigenentwicklungen
- Microsoft Teams & Rooms
- Bilderkennung (Tagging)
- E-Mail-Pipelines
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